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Bleiben wir neugierig – im Interesse unserer Bienen.Editorial Oktober

Editorial Oktober


Liebe Imkerinnen,

liebe Imker!


Wer Imkerei sagt, meint selten Stillstand.

Wer sich mit Bienen beschäftigt, bewegt sich in einem Feld, das sich durch neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, veränderte Umweltbedingungen und neue Methoden der Zuchtarbeit beständig wandelt. Wer hier stehen bleibt,

verliert den Anschluss. Deshalb ist die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung nicht nur eine Aufgabe für Einsteiger, sondern eine Daueraufgabe für jede Imkerin und jeden Imker – ob mit zwei Völkern im Garten oder einer ganzen  Wirtschaftsimkerei.


Die gute Nachricht: Niemand muss sich allein durch diese Fülle an Informationen kämpfen. Die Bildungsangebote sind breit gefächert und leicht zugänglich. In den Vereinen finden sich praktische Schulungen am Bienenstand, Anfängerkurse und Vorträge. Die Landesverbände ergänzen dies durch überregionale Lehrgänge.

Der Österreichische Imkerbund bündelt diese Aktivitäten und stellt mit seiner Akademie ein vielfältiges Programm bereit – von der Wanderlehrerausbildung über Bienenpädagogik

und Sensorik bis zu Online-Vorträgen, die bequem von

zu Hause besucht werden können.

Ergänzt wird dieses Netz durch die Fachzeitschrift Bienen aktuell. Dieses Medium bringt fundiertes Fachwissen, aktuelle Forschung und praxisnahe Tipps – ganz gleich, in welcher Region Österreichs die Völker stehen.


Hinzu kommen große Fachveranstaltungen, die weit mehr als

Fachinformationen bieten. Ein Beispiel ist der 

Deutschsprachige Imkerkongress − heuer von 8. bis

10. Oktober in Dresden. Hier trifft man Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten deutschsprachigen

Raum und erhält Informationen, die in keinem Lehrbuch stehen: Erfahrungen aus anderen Regionen, andere Herangehensweisen, Lösungen für Probleme, die im eigenen

Betrieb möglicherweise erst später auftreten. Neben dem fachlichen Erkenntnisgewinn ist es der persönliche

Erfahrungsaustausch, der eine besondere Stärke unserer

Gemeinschaft ausmacht. Wissen wächst, wenn es geteilt wird – und manchmal ist ein kurzes Gespräch am Rande eines Vortrags mehr wert als die besten Unterlagen. Nutzen

wir gemeinsam die Angebote, die Vereine, Landesverbände und der Österreichische Imkerbund bereithalten:

in dieser Zeitschrift, online und im persönlichen Austausch.

 

Ich wünsche allen eine schöne Zeit.

REINHARD HETZENAUER

Präsident des

Österreichischen Imkerbundes